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KONZEPT Das AQUEX Verfahren erzielt mit hoher Wirtschaftlichkeit einen fast absoluten Trockenheitsgrad von 95 %. Die Methode basiert auf der Erkenntnis, dass für die kostengünstige Entwässerung von Schlämmen in den verschiedenen Phasen der Entwässerung unterschiedliche Technologien und technische Einrichtungen benötigt werden. Dadurch entstand ein in seiner Wirtschaftlichkeit bisher unerreichtes, einfaches Verfahren, das aus Vorentwässerung, Nachpressen und Pelletierung mit nachfolgender Lufttrocknung besteht. Zur Verfahrensoptimierung wurden spezielle Aggregate entwickelt. Die einzelnen Stufen können getrennt oder zusammen, auch mit vorhandenen traditionellen Entwässerungseinrichtungen kombiniert werden. ![]() |
EINSATZGEBIETE
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| TECHNOLOGIE
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass die Schlämme durch Entwässerung auf ein möglichst kleines Volumen reduziert werden müssen, um sie entsorgen zu können. Die Entwässerung erfolgt in der Regel mit Zentrifugen, Siebbandpressen oder Kammerfilterpressen, wobei Trockensubstanzen zwischen 25 - 38 % TS erreicht werden. Der entwässerte Schlamm wird auf die Deponie gebracht oder in die Landwirtschaft entsorgt. Um deponieren zu können, muss der Schlamm wegen der erforderlichen Scherfestigkeit mind. 35 % TS haben. Da viele der Entwässerungsaggregate diesen Wert nicht erreichen, werden mit hohen Kosten externe Trockensubstanzen in Form von Kalk oder Flugasche beigemischt. Dadurch wird jedoch das Volumen weiter vergrößert und es entstehen höhere Transport- und Deponiekosten. Wertvolles Deponievolumen geht verloren! |
3-STUFEN-VERFAHREN
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VORENTWÄSSERUNG
Die Vorentwässerung erfolgt ausschließlich durch Schwerkraft. Je nach Art des Schlammes und dem angestrebten Ziel wird ein mehrschichtiges Vorentwässerungsband oder eine zweistufige Vorentwässerung und Eindickung eingesetzt. Im ersten Fall wird der geflockte Schlamm auf mehrere, übereinander liegende kurze Siebbänder geführt. Erreichbare TS-Werte liegen bei kommunalen Schlämmen bei ca. 20 - 26 %. Die zweistufige Vorentwässerung erfolgt in zwei zylindrischen Behältern. Nach Beimischung von Flockungsmittel im ersten Behälter gelangt der vorentwässerte Schlamm in einen Voreindicker. Klärschlämme erreichen auf diese Weise TS-Werte von ca. 18 - 20 %. |
PRESSEN
Die Gummiballonpresse besteht aus zwei ineinander geschobenen Rohren, wobei das Äußere aus einem Filtermedium besteht und fest verankert ist. Das Innere kann sich auf einer zentralen Führung nach oben und unten bewegen. Auf den Innenzylinder ist ein Gummiballon gezogen, der mit Wasser oder Luft aufgeblasen wird. Der vorentwässerte Schlamm wird in dem Zwischenraum zwischen Innen- und Außenzylinder gefüllt, beim Pressen wird der Ballon mit Luft oder Wasser gefüllt, der Schlamm wird an die Außenwand gedrückt und so entwässert. Durch die Gummiballonpresse wird ein wesentlich höherer TS-Gehalt gegenüber Siebbandpresse oder Kammerfilterpresse erzielt. Dadurch kann das Rückmischen entfallen. Die Pressen sind in zwei Größen erhältlich:
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PELLETIERUNG
Zur Trocknung ist die runde Form am besten geeignet, denn sie bietet - bei gleichem Volumen - die größte Oberfläche. Kleine, gleichförmige Globuli wären natürlich optimal. Diese sind jedoch nur schwer zu produzieren. Wir erreichen die ideale Form durch Strangpressen des Presskuchens. Die Extrudate mit einer Trockensubstanz von ca. 41% verknoten sich und können daher nicht länger wirtschaftlich getrocknet werden. Im Falle von Faulschlamm mit mehr als 50 % Trockensubstanz wird das Extrudat so brüchig, dass es direkt hinter der Perforierungsscheibe bricht und in Pellets auseinanderfällt. Das trockene Material sollte immer in Bewegung gehalten werden, so dass alle Seiten gleichmäßig der Trocknungsluft ausgesetzt sind. Diese Bedingungen werden am besten durch Pellets erfüllt, wenn sie leicht gegeneinander rollen. Trotzdem sollte das trockene Material nicht nur rund, sondern auch von gleichmäßiger Größe sein. Wenn die Pellets ungleichmäßig geformt sind, blockieren die kleineren die Räume zwischen den größeren Pellets. So wird es schwierig, die Trocknungsluft in diese Zwischenräume zu bringen. Ausserdem beginnt der Trocknungsvorgang bei den kleineren Partikeln, die schon fast brennen, während die größeren Pellets kaum angetrocknet wurden. |
TROCKNUNG
Es gibt keine kostengünstigere Alternative als Lufttrockung. Das AQUEX® Verfahren nutzt die vorhandene Lufttemperatur mit Zugabe von Wärme auf einen idealen Wert von 100° Grad. Bei dieser Termperatur entsteht der größtmögliche Trocknungseffekt, weder Eiweiße und Fette beginnen zu schmoren (125° C), noch verdampfen die leicht flüchtigen Schwermetalle wie Cadmium oder Quecksilber (ca. 145° C). Die konstante Temperatur von 100° C wird duch Zuführung von Rauchgasen über einen Thermostat geregelt. Die Trocknungsluft wird aus dem Innenraum durch den Trockner gesaugt und in der Abluftbehandlung entsorgt. Die Luft rund um die Entwässerungsanlage bleibt sauber. |

