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| A |
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Absetzbare Stoffe - nennt man Wasserinhaltsstoffe, welche sich nach einer zweistündigen Absetzzeit im 1Liter- Imhoff -Trichter abgesetzt haben. Dimension: ml/l |
| Abbau | Unter Abbau versteht man einen physikalischen, chemischen oder biochemischen Vorgang, bei dem organische Abwasserinhaltsstoffe zerlegt werden. |
| Abfackeln | Unter abfackeln versteht man die Verbrennung überschüssiger Gase, wie sie z.B. in Faultürmen anfallen. |
| Ablagerung | Sind Stoffe, welche sich infolge der Schwerkraft am Boden abgesetzt haben |
| Abwasser | Jedes durch Gebrauch verunreinigte oder jedes sonstige in die Kanalisation gelangende Wasser |
| Abwasser- beseitigung | Abwasserbeseitigung nennt man das Sammeln, Fortleiten, Behandeln ( z.B. in Kläranlagen), Einleiten, Versickern, Verregnen und Verrieseln von Abwasser |
| Adaption | Anpassungsfähigkeit von Mikroorganismen an veränderte Umweltbedingungen |
| Aerob | Wachstum von Mikroorganismen mit Hilfe von molekularem Sauerstoff |
| Aerobe Schlammstabilisierung | Durch ständige Belüftung wird erreicht, dass die in Klärschlamm enthaltenen organischen Substanzen zu humusartigen und zu mineralischen Endprodukten umgewandelt werden. Die Umwandlung geschieht durch Abbauprozesse, an denen eine Sukzession aerober Organismen (Freßkette) beteiligt sind. Nach Abklingen der biologischen Aktivität entsteht lagerfähiger Klärschlamm |
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Algen bilden sich hauptsächlich durch Eutrophierung, die durch Einleitung von Phosphat in Gewässer verursacht wird. Algen sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Wassertiere |
| Ammoniak | (NH3), farbloses, stechend riechendes, giftiges Gas. Ammoniak wird beim biologischen Abbau von Protein- und Harnstoffen freigesetzt |
| Ammonium | Entsteht bei der mikrobiellen Umsetzung von Harnstoff durch das Enzym Urease (bereits im Kanalsystem). Dimension: mg/l Einh. NH4-N |
| Anaerob | Wachstum von Mikroorganismen ohne molekularen Sauerstoff |
| Anaerobe Schlammstabilisierung |
Auch Schlammfaulung genannt: Umwandlung von organischen Bestandteilen des Klärschlamms in Methangas (CH4), Kohlendioxid (CO2) und in einige andere Gase mit Hilfe anaerober Bakterien. ( Der Prozess läuft auf Kläranlagen im Faulturm unter Luftabschluss ab. (Idealbedingungen: pH-Wert 7, Temp. 33-35oC ) |
| anorganisch | ohne Mitwirkung von Lebewesen entstanden |
| Antioxydantien | Stoffe, die die Oxydation verhindern |
| Azotobakter | frei im Boden lebende Knöllchen- (Stickstoff-) Bakterie |
| Anoxisches Milieu | Wachstum von Mikroorganismen unter Verbrauch von gebundenem Sauerstoff |
| AOX | Adsorbable Organic Halogenic Substances = Konzentration an organischen Halogenverbindungen, insbesondere Konzentration der chlororganischen Verbindungen. Dimension: mg/l |
| ARA | Abwasserreinigungsanlage |
| Assimilation | Aufnahme von Stoffen und deren Einbau in körpereigene Verbindungen |
| ATH | Allythioharnstoff (Nitrifikationshemmstoff) |
| B |
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| Bakterien |
Fadenförmige
-
Microthrix
parvicella,
Nocardia, Sphaerotilus spp. Typ 021 N, Beggiatoa spp.,
Thiothrix spp., Typ 0914,
Nicht fadenförmige - Zoogloea spp.(V), Spirochäten, Spirillen, Sarcina spp., Chromatium spp. Cyanobakterien ( Blaualgen ) - Oscillatoria spp., Microcystis spp. |
| Bakterizide | Sind Wirkstoffe, welche Bakterien abtöten |
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Belebtschlamm ist der in der aeroben biologischen Reinigungsstufe entstehende Schlamm. Durch den Abbau von Wasserinhaltstoffen bilden sich Biomasse. ( Bakterien, Pilzen, Protozoen, Rotatorien und Nematoden, anorganischen und organischen Anteile). |
| Belebungsbecken | Behälter, in dem Abwasserinhaltsstoffe mit Hilfe von Mikroorganismen umgewandelt werden. Das Becken kann belüftete Bereiche enthalten (aerobe Milieuverhältnisse). Zonen, in denen der Beckeninhalt ohne Belüftung umgewälzt wird, dienen zur Bereitstellung anaerober oder anoxischer Milieubedingungen. Durch Zudosieren von Chemikalien können im Becken auch chemische Umwandlungsreaktionen durchgeführt werden. (Wird z.B. bei der Phosphatfällung angewandt ) |
| Belebungs- verfahren | Biologische Abwasserreinigung mit Hilfe von Mikroorganismen, die in Form von Flocken (Belebtschlammflocken) wachsen. Die Belebtschlammflocken werden im Bioreaktor (Belebungsbecken) durch Lufteinblasung oder durch Rühren in Schwebe (Suspension) gehalten. Im nachgeschalteten Absetzbecken werden die Flocken vom gereinigten Abwasser abgetrennt und größtenteils zum Belebungsbecken zurückgepumpt. (Schlammrückführung - Rücklaufschlamm) Der restliche Schlamm wird als Überschussschlamm aus dem System entfernt. (Überschussschlamm fällt durch ständigen Neuzuwachs von Mikroorganismen an ). |
| Biofilm | an feste Oberflächen angelagerte Mikroorganismen |
| Biofilmverfahren | Biologische Abwasserreinigung mit Hilfe von Mikroorganismen, die sich an festen Flächen im Bioreaktor ansiedeln und dort einen geschlossenen Bewuchs (Biofilm) bilden. Meist als Tropfkörper oder Rotationskörper im Einsatz. |
| Biogas | Biogas, in der Abwassertechnik auch Klärgas genannt, kann aus nahezu allen organischen Abfällen hergestellt werden. Es entsteht in der Kläranlage durch anaeroben Abbau der organischen Substanzen im Schlamm und besteht zum überwiegenden Teil aus dem hochwertigen Energieträger Methan. Biogas wird in der Kläranlage zur Erzeugung von Elektro- oder Wärmeenergie verwendet. Überschüssiges Gas wird abgefackelt. |
| Biomasse | Nennt man die von Mikroorganismen gebildete Zellmasse. |
| Biosensor | Biosensoren werden zukünftig in der Umweltmesstechnik immer mehr Verwendung finden. Diese Sensoren enthalten neben elektronischen Bauteilen einen biologischen Bestandteil wie z.B. ganze Zellen oder Hormone. |
| Biosynthese | Herstellung organischer Substanzen mit Hilfe von Mikroorganismen |
| Biozönose | Ist die Gesamtheit aller Organismen in einem gemeinsamen Lebensraum. |
| Blähschlamm | Als Blähschlamm bezeichnet man schlecht absetzbarer Schlamm mit einem Schlammindex ( ISV ) > 150 ml/g, der eine große Zahl an Fadenorganismen aufweist |
| Blockheizkraftwerk BHKW | Verbrennungskraftmaschinen die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und vielfach auf Kläranlagen eingesetzt werden. Zur Erzeugung elektrischer Energie dient ein Generator, der von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Durch gleichzeitige Abwärmenutzung kann ein hoher energetischer Wirkungsgrad erreicht werden. ( Abgaswärme, Motorkühlwasser ) |
| BSB5 |
Biologischer
Sauerstoffbedarf, ermittelt aus der Menge an Sauerstoff, die von Mikroorganismen im Verlauf von 5 Tagen bei 20 Grad Celsius im Dunkeln verbraucht wird. Dimension: mg/l |
| BTEX |
Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole Lösungsmittel, die in vielen Bereichen der Produktions- und Fertigungstechnik eingesetzt werden |
| C |
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| Chitin | stickstoffhaltiges Polysaccarid, Hauptbestandteil der Körperhülle von z.B.Krebsen |
| CKW |
Chlorkohlenwasserstoffe Organische chlorhaltige Verbindungen Beispiele: Methylchlorid, Chloroform, Chlorbenzol... |
| Chlor ( Cl2 ) | Stechender Geruch, Ätzend, gelbgrüne Farbe, schwerer als Luft- daher in Bodennähe vorzufinden, Gesundheitsgefährlichkeit bei 0,0002% in der Atemluft, tötet die meisten Lebewesen in kurzer Zeit bei einer Konzentration von 0,1% in der Atemluft |
| CSB |
Chemischer
Sauerstoffbedarf, (englisch - COD ) ermittelt aus der Menge an Sauerstoff, die zur chemischen Oxidation organischer Substanzen verbraucht wird. Oxidationsmittel ist Kaliumdichromat. Dimension: mg/l ÖNORM-6265 |
| D |
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| Dekanter | Der Dekanter verwendet man in der Abwassertechnik zum Eindicken von Überschuss- und Faulschlämmen. (Entwässerung) |
| Denitrifikation | Umwandlung von Nitrat (NO3) und Nitrit (NO2) in atmosphärischen Stickstoff (N2) durch Mikroorganismen (Denitrifikanten). |
| Detergentien | Detergentien, auch Weichmacher genannt sind Inhaltstoffe in Wasch-, Reinigungs- und Spülmitteln. |
| Diffusion | physikalischer Stofftransport, der Konzentrationsunterschieden ausgleicht |
| DOC | Disolved Organic Carbon, Differenz aus TOC und POC, organischer Kohlenstoff bezogen auf die gelöste organische Verbindung ( wird in der membranfiltrierten Probe bestimmt). |
| DOS | Gesamtmenge an gelöstem organisch gebundenem Schwefel |
| DOX | Gesamtmenge an organisch gebundenem Halogen |
| Düker | Rohrstrecke, die unter einem Hindernis (meist Flusslauf) als Druckrohrleitung verlegt wird. |
| E |
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| EGW | Einwohnergleichwert: Ein EGW entspricht einem BSB5-Wert von 60g O2/Tag |
| Eindicker | Anlage ( Sedimentationsbecken ) zur Abtrennung von Wasser aus Schlämmen. |
| Eluierung | Eluierung nennt man das Ab- oder Herauslösen von Stoffen durch Lösemittel. Das gelöste Produkt nennt man Eluat |
| Enzyme | katalytisch wirkende Proteine in Organismen; sie setzen die Aktivierungsenergie bei chemischen Prozessen herab |
| EOX | Extrahierbares organisch gebundenes Halogen |
| Eutrophierung | Eutrophierung nennt man die Überdüngung von Bäche, Flüsse und Seen mit Nährstoffen. ( Phosphor- und Stickstoffverbindungen ) Ausgelöst durch Nährstoffe im Abwasser und durch Düngemittel, die von Äckern und Wiesen in die Gewässer gespült werden. Eutrophierung führt meist zu einer starken Vermehrung von Algen |
| EW | Einwohnerwerte |
| F |
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| Fäulnis | Abbau von organischen Stoffen durch Mikroorganismen in Abwesenheit von freiem Sauerstoff |
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Faulturm
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siehe anaerobe Schlammstabilisierung |
| Fäkalschlamm | Schlamm aus Hauskläranlagen. Er besteht überwiegend aus fäkalen Ausscheidungen, Speisereste, Waschmittelrückstände und Toilettenpapier. |
| Fällung | Bei der Fällung werden gelöste Stoffe aus einer Lösung ausgescheiden und in eine unlösliche Form übergeführt |
| Fällungsmittel | In Abwasserreinigungsanlagen werden Fällungsmittel zur Ausfällung von Phosphaten eingesetzt. Z.B. Eisen-III-chlorid |
| Fermentation | chemische Umwandlung von Stoffen durch Bakterien und Enzyme (Gärung) |
| Flockung | In der Abwassertechnik bezeichnet man die Flockung als den Vorgang, bei welchem kolloidale ( fein verteilt ) Substanzen durch Zugabe eines Flockungsmittels in größere Zusammenschlüsse überführt werden. Durch die geänderten physikalischen Bedingungen sinken diese zu Boden. |
| Flotation | Verfahren, bei dem Stoffteilchen durch feine Gasbläschen aus einem Stoffgemisch zum Aufschwimmen gebracht werden, wobei flotierter Schlamm (Flotat) entsteht |
| Fracht |
Masse
an Abwasserinhaltsstoffen, die pro Zeiteinheit durch einen
Kontrollquerschnitt hindurchtritt. Synonym: Massenstrom. Dimension: kg/d |
| Fremdwasser | In die Kanalisation eindringendes Grundwasser oder über Fehlanschlüsse eingeleitetes Wasser. |
| G |
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| GC | Gaschromatographie |
| gewerbliches Schmutzwasser | Schmutzwasser aus Gewerbebetrieben (Wäschereien, Friseurläden, ...) |
| gramnegativ | nach dem Gramschen Färbeverfahren sich rot verfärbend (Bakterien) |
| grampositiv | nach dem Gramschen Färbeverfahren sich dunkelblau verfärbend (Bakterien) |
| Grenzwert | Grenzwerte sind gesetzlich verankerte Werte, die nicht überschritten werden dürfen. Im Unterschied dazu sind Richtlinien nur Orientierungswerte, die nicht rechtsverbindlich sind. |
| GSH | Geruchsschwellenwert |
| Güteklasse I | Wasser ist unbelastet bis gering belastet, nährstoffarm, sauerstoffreich, kaum Bakterien und Bakterienfresser, Keimzahl: 0-100 / ml, BSB5: bis 3mg/l, CSB: 1-2mg/l |
| Güteklasse II | Wasser ist leicht belastet, ertragreiches Fischwasser, große Mannigfaltigkeit von Tieren und Pflanzen, Moostierchen, Keimzahl: 100-10000 / ml, BSB5: 3-6mg/l, CSB: 8-9mg/l |
| Güteklasse III | Wasser ist stark verschmutzt, hohe Sauerstoffzehrung, wenig Fische, Moostiere und Schwämme gibt es nicht, massenhaft Bakterien, Algen, Wasserpflanzen, Fischsterben wahrscheinlich, Keimzahl: 10000-100000 / ml, BSB5: 6-14mg/l, CSB: 20-65mg/l |
| Güteklasse IV | Wasser ist übermäßig verschmutzt, sehr geringer Sauerstoffgehalt, Bildung von Schwefelwasserstoff, keine Fische, keine Grünalgen, Wasserpflanzen... Massenentwicklung von Bakterien, einzelligen Bakterienfressern, Abwasserpilzen Keimzahl: >100000 / ml, BSB5: >14mg/l, CSB: >80mg/l |
| GV | Glühverlust - ist der organische Schlammanteil eines Schlammes |
| GOC | gesamter organischer Kohlenstoff - gelegentlich verwendete deutsche Bezeichnung für den TOC |
| H |
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| Haltung | Strecke eines Abwasserkanals zwischen zwei Schächten und/oder Sonderbauwerken |
| häusliches Schmutzwasser | Schmutzwasser aus Küchen, Waschräumen, Toiletten... |
| HPLC | Hochleistungs - Flüssigchromatographie |
| HOTLC | Hochleistungs - Dünnschichtchromatographie |
| HRT | Hydraulische Verweilzeit (hydraulic retention time) |
| Hydrolyse | Zerkleinerung partikulärer organischer Substanzen durch Einwirkung von Mikroorganismen. Chemisch gesehen dient bei dieser Zerlegungsreaktion Wasser (H2O) als Reaktionspartner. |
| I |
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| IC | Ionenchromatographie |
| Immobilisierung | Fixierung von Mikroorganismen im Reaktionsraum |
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Index
ISV |
Der Schlammindex ist ein Maß für die Absetzbarkeit des Belebtschlammes. Er gibt an, welches Volumen 1 g Schlamm (bezogen auf Trockenmasse) nach 30 min Absetzdauer pro L Belebtschlamm einnimmt. Zur Berechnung des Index: Schlammindex - ist der Quotient aus Schlammvolumen ( SV ) und Trockensubstanz ( TS ) Dimension: ml/g |
| Indirekteinleiter | Jeder, der Abwasser in eine Kläranlage einleitet |
| industrielles Schmutzwasser | Schmutzwasser aus Industriebetrieben ( Brauerei, Textilveredelung, Färberei,...) |
| IR | Infrarot ( Spektroskopie ) |
| J |
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| K |
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| Kanalisation | Kanalisation nennt man eine Anlage die zur Sammlung und Weiterleitung von Abwässern und Fremdwässern dient. |
| Kläranlage | Anlagen zur Reinigung von kommunalem, gewerblichen und industriellem Abwasser |
| Klärschlamm | Entsteht bei der Behandlung von Abwasser in Kläranlagen. Klärschlamm fällt in flüssiger, entwässerter oder getrockneter Form an |
| Klärschlammentsorgung | Es gibt folgende Wege der Klärschlammentsorgung: Die landwirtschaftliche Verwertung als Dünger, Kompostierung, Deponierung sowie die Verbrennung |
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Klärschlammkompost
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Unter Klärschlammkompost wird fertiges Rottegut verstanden, welches aus Klärschlamm von kommunalen biologischen Kläranlagen und Strukturmaterial zusammengesetzt ist und aus Kompostieranlagen stammt. |
| Kohlendioxid (CO2) | Farb- und geruchloses Gas, erstickend, nicht brennbar, schwerer als Luft - daher meist in Bodennähe vorzufinden, führt bei einer Konzentration über 8% bei 30 bis 60 min Einatmung zur Bewusstlosigkeit und Tod. Vorkommen: Kanalgas, Klärschlamm, bei Verbrennungsvorgängen |
| Kohlenmonoxid (CO) | Farb- und geruchlos, geschmacklos, brennbar, giftig, leichter als Luft - daher meist in Deckennähe vorzufinden, führt bei einer Konzentration über 0,4% bei einstündiger Einatmung zum Tod. Vorkommen: Auspuffgase, entsteht bei Verbrennungen unter zu geringer Luftzufuhr, Rauchgas, Leuchtgas |
| kommunales Schmutzwasser | Abwasser aus geschlossenen Siedlungsgebieten. Enthält normalerweise häusliches, gewerbliches und industrielles Schmutzwasser sowie möglicherweise auch Regen- und Fremdwasser. |
| Konzentration |
Masse
an Abwasserinhaltsstoffen pro Volumeneinheit Dimension: kg/m³ |
| Kurzschlussströme | direktes Durchströmen des Reaktors ohne Reaktion der Wasserinhaltsstoffe mit den immobilisierten Mikroorganismen |
| Kühlwasser | Wasser, das über Wärmetauscher zur Übertragung von Wärme verwendet wurde. ( Brauereien, Wäschereien, chemische Betriebe...) |
| L |
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| M |
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| MAK | Maximale Arbeitsplatz - Konzentration |
| Methan | Bei der Verrottung organischer Substanzen bildet sich unter anderem Methan, ein farb- und geruchloses Gas, das brennbar, aber nicht giftig ist. |
| MF | Membranfilter |
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Mikrobiologie
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ist die Wissenschaft von den Mikroorganismen |
| Mischsystem | Kanalnetz, das im Mischverfahren betrieben wird ( z.B. Abwasser und Regenwasser im selben Kanal ) Gegenteil: Trennsystem |
| N |
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Nachklärbecken |
Sedimentationsbecken ( Absetzbecken ) zur Abtrennung der Biomasse, die aus biologischen Reaktoren (Belebungsbecken, Tropfkörper etc.) ausgeschwemmt wird. |
| Niederschlag | Als Niederschlag bezeichnet man das aus der Atmosphäre ausgeschiedene Wasser. Der Niederschlag tritt je nach Temperatur und Feuchtigkeit als Regen, Schnee, Hagel, Nebelniederschlag, Rauhreif oder Tau auf. |
| Nitrat | Nitrat entsteht durch die Umwandlung von Ammonium unter Anwesenheit von Nitrifikanten (Bakterien) und gelöstem Sauerstoff. Dimension: mg/l Einheit NO3-N |
| Nitrifikation | Umwandlung von Ammonium (NH4-N) zu Nitrit (durch die Bakterienart Nitrosomonas spec.) und weiter zu Nitrat (durch die Bakterienart Nitrobacter spec.). Nitrosomonas spec. und Nitrobacter spec. werden zusammen als Nitrifikanten bezeichnet. |
| O |
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| O2-Gehalt | Sauerstoffgehalt - in Belebtschlammanlagen wird ein Wert von 1 - 2mg/l angestrebt |
| Oberflächenwasser | Als Oberflächenwasser bezeichnet man alle oberirdischen Gewässer ( Seen, Flüsse, Niederschlagswasser ).Diese Wässer dürfen nicht in die Abwasserkanalisation eingeleiten werden. |
| Ökologie | Als Ökologie bezeichnet man dieWissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt |
| organoleptische Parameter | Sind jene 4 sensorischen Parameter, welche mit Hilfe der menschlichen Sinnesorgane festgestellt werden können. (Färbung, Geruch, Geschmack, Trübung) |
| OX | Purgeable Organic Halogen - ausblasbares organisch gebundenes Halogen ( invert vom VOX ) |
| Oxidation | Oxidation nennt man den chemischer Vorgang, der Verbindung von Elementen mit Sauerstoff. Bei der Oxidation wird Energie freigesetzt und es entstehen sogenannte Oxide. Heftige Oxidationsvorgänge sind z.B. Verbrennungen. Weniger heftig ablaufende Oxidationsvorgänge sind z.B. Korrosionen (Rostbildung) an Metallen. Oxidation ist die Abgabe von Elektronen von einem Reaktionspartner zum anderen. Gegenteil: Reduktion = Elektronenaufnahme ( Die Oxidierbarkeit errechnet sich bei der Wasseruntersuchung aus dem Kaliumpermanganatverbrauch. |
| P |
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| PA | Polyamid: Aussehen - milchig, Wärmebeständigkeit - kurzzeitig bis 150oC, unzerbrechlich, Klang - dumpf bei Hinwerfen, Brennbarkeit - bläuliche Flamme mit gelbem Rand, riecht wie verbrannte Haare, tropft fadenziehend. Beständigkeit - Benzin, Speiseöle und -fette, Salmiakgeist, Putzmittel, Mineralöle, viele Lösungsmittel. Einsatzgebiet - Folien, Bänder, Förderbänder, Zahnräder, Gleitlager, Getriebeteile, flexible Schläuche, Metallbeschichtungen |
| pathogene Keime | Krankheitserreger |
| Pegel | Meßeinrichtung, mit der der Wasserstand in einem Gewässer gemessen wird. |
| PE | Polyäthylen: Aussehen - milchig, wachsartige Oberfläche, Wärmebeständigkeit - 70-95oC, unzerbrechlich, Klang - dumpf bis scheppernd, Brennbarkeit - helle Flamme, Tropfen brennen im Fallen weiter, riecht nach einer gelöschten Kerze. Beständigkeit - Speiseöl, Säuren, Soda, Salmiakgeist, Waschmittel. Behälter sind gegen leichtflüchtige Flüssigkeiten durchlässig. Einsatzgebiet - Folien, Flaschen, Kabelisolierungen, Elektrotechnik... |
| Phosphat | Phosphate (Salze der Phosphorsäure) werden hauptsächlich als Düngemittel und in Wasch- und Reinigungsmitteln verwendet. Phosphate müssen auf Kläranlagen aus dem Abwasser entfernt werden, da sie in größeren Mengen im Vorfluter (Bäche, Flüsse, Seen) zur Eudrophierung führen können. ( Überdüngung ) |
| pH-Wert | Maß für die Wasserstoffionenkonzentration und damit für dieSäurekonzentration in wäßrigen Lösungen. Zur Ermittlung des pH-Wertes einer Lösung dienen sogenannte Farbindikatoren, die als wäßrige oder alkoholische Lösung durch Farbänderung bzw. -umschlag den entsprechenden pH-Wert anzeigen. Reines Wasser hat den pH-Wert 7 (Neutralpunkt); bei höheren pH-Werten zeigt das Wasser basisches (Lauge) Verhalten. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 bis 14; wobei 0 bis 7 sauer, 7 neutral und 7 bis 14 alkalisch bedeutet. |
| POC | Particulate Organic Carbon - Partikulärer Kohlenstoff, bezogen auf ungelösten (suspendierten) organischen Stoff, sowie die an Feststoffen adsorbtiv gebundenen organischen Verbindungen ( Differenz aus TOC-DOC ) |
| PP | Polypropylen: Aussehen - transparent, härtere Oberfläche als PE, Beständigkeit bis 150oC, unzerbrechlich, Klang -scheppernd, Brennbarkeit - helle Flamme, Tropfen brennen im Fall weiter, riecht harzartig. Beständigkeit - Speisefett, Säuren, Soda, Salmiakgeist, Waschmittel. Einsatzgebiet - techn. Artikel, Gewebe, Dichtungen, Folien, Verpackungsmaterial |
| Primärschlamm | Klärschlamm aus der mechanischen Vorklärung (Vorklärbecken). |
| PTFE | Polytetrafluoräthylen ( Teflon ) |
| putrifizierend | Fäulnis verursachend |
| PVC | Polyvinylchlorid: Aussehen - farblos, transparent, Wärmebeständig 50-95oC, PVC-Hart ist schwer zerbrechlich, PVC-Weich ist unzerbrechlich, Klang: PVC-Weich klanglos, PVC-Hart scheppernd, Brennbarkeit: PVC-Hart verkohlt in der Flamme, erlischt außerhalb der Flamme, riecht stechend nach Salzsäure. PVC-Weich brennt je nach Weichmachergehalt weiter, Flamme leuchtend, rußend, stechender Geruch. Beständigkeit: Waschmittel, Säuren, Soda, Alkohol, nicht beständig gegen Ester, Ketone, chlor. Kohlenwasserstoffe. Einsatzgebiet - Folien, Rohre, Platten, Profile, Flaschen, Elektrotechnik, |
| Q |
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| Quecksilber | (Hg). Das einzige bei Zimmertemperatur flüssige Metall. Eingeatmete Dämpfe und organische Verbindungen sind sehr giftig. Sie können das zentrale Nervensystem schädigen. Quecksilber wird in der Ablesesäule bei der manometrischen BSB5 - Bestimmung verwendet. |
| Quelle | ist ein natürlich zu Tage tretendes Grundwasser. |
| R |
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Bauwerk, das der Entnahme von Grobstoffen aus dem Abwasser dient. (Grobrechen, Feinrechen ) Rechenanlagen sind die ersten Reinigungselemente einer Kläranlage. |
| Reduktion | Wegnahme von Sauerstoff aus einer chemischen Verbindung. Reduktion wird in der Wasseraufbereitung z. B. zur Nitrat- und Nitritentfernung genützt. Gegenteil ist die Oxidation. |
| Regen- rückhaltebecken RRB | Speicherbecken für Mischwasserabflussspitzen. Das zwischengespeicherte Abwasser wird verzögert aber vollständig der Kläranlage zugeführt. ( Meist nach abklingen eines Regenereignisses). |
| Regenüberlauf | Bauwerk, über das überschüssiges Mischwasser in den Vorfluter abgeschlagen wird. |
| Regen- überlaufbecken RÜB | Bauwerk zur Speicherung von Mischwasser und/oder zur mechanischen Vorklärung. Regenrückhaltebecken können als Fangbecken, Durchlaufbecken oder Stauraumkanal ausgeführt werden. |
| Regenwasser | Wasser aus atmosphärischem Niederschlag |
| Respiration | der unter Sauerstoffverbrauch ablaufende Abbau von organischen Substanzen |
| ROC | Residual Organic Carbon - Organischer Kohlenstoff bezogen auf die nicht flüchtigen organischen Verbindungen |
| Rohabwasser | Ist das einer Kläranlage zufließende Abwasser.( Mischung aus Schmutz- und Regenwasser. Mischabwasser kann auch Fremdwasser und Kühlwasser enthalten). |
| S |
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| Sabrobiensystem | System zur Beurteilung der biologischen Gewässergüte von Fließgewässern. Es beruht auf dem Vorkommen unterschiedlich anspruchsvoller Organismenarten in Fließgewässern. |
| SAK | Spektraler Absorptionskoeffizient, Dim.: m-1 |
| Sand und Fettfang | Bauwerk, das dazu dient, aus dem Abwasser durch Sedimentation ( absetzen ) Sand abzutrennen. Leichtstoffe wie Fette, Öle etc schwimmen an den seitlichen Beckenteilen auf und werden mit einer Räumeinrichtung abgezogen. Der Sandfang wird meist hinter der Rechenanlage angeordnet. |
| Sauerstoff ( O2 ) | Sauerstoff ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. 89% des Wassers und 50% der Erdkruste bestehen aus Sauerstoff. In der Luft sind 21% Sauerstoff enthalten. Der Mensch kann eine Verminderung bis auf 12% ertragen. Unter 10% O2 in der Luft besteht Lebensgefahr |
| Sauerstoffgehalt | In Wasser wird Sauerstoff aus der Luft oder durch Wasserpflanzen bei der Assimilation eingetragen. Sauerstoff ist nur in bestimmter Menge lösbar. Die Eintragsmenge an O2 hängt von der Wassertemperatur ab. ( Einheit: mg/lO2 ) Mit Sauerstoff gesättigtes Wasser enthält bei 0 ° Celsius 14 mg/l, bei 10 ° Celsius 11 mg/l, bei 20 ° Celsius 9 mg/l und bei 30 ° Celsius 7 mg/l gelösten Sauerstoff. |
| Sauerstoffzährung | O2, der von Mikroorganismen beim Abbau von Wasserinhaltstoffen veratmet wird. |
| Säure | Als Säuren bezeichnet man alle Verbindungen des Wasserstoffs, die in wässriger Lösung Wasserstoffionen abspalten. Wichtige Säuren sind Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Kohlensäure, Ameisensäure,.. |
| SBR | Sequencing Beach Reactor ( Belebungsverfahren in einem Reaktor - Auffüllphase, Reaktionsphase, Sedimentationsphase, Entleerungsphase ) |
| Schlammbelastung (BTS) | Die Schlammbelastung stellt das Verhältnis der täglich zugeführten BSB5-Fracht zur im Belebungsbecken vorhandenen Biomasse dar. Einheit: kg BSB5/(kg TS * d) |
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Anlagen zur Abtrennung von Wasser aus Klärschlamm. Maschinell durch Zentrifugierung, durch Filtration und Auspressung des Wassers. (Siebbandpressen, Kammerfilterpressen). |
| Schlammspiegel | ist die Höhe des Schlammes in Nachklärbecken oder Eindicker Dimension: cm |
| Schmutzwasser | Durch Gebrauch verunreinigtes Wasser aus Haushalten, Gewerbe und Industrie. |
| Schwebstoffe | nicht gelöste Wasserinhaltstoffe, frei schwebend, mineralischer und/oder organischer Herkunft (z. B. Plankton) |
Schwefel- wasserstoff ( H2S ) |
Giftige, gasförmige Verbindung, riecht in geringen Konzentrationen nach faulen Eiern, beeinträchtigt bei Konzentrationen über 0,01% den Geruchssinn, bei 0,07 - 0,1% führt H2S zu akuten Vergiftungen (Lähmung der Atmungs- zentren )bei Konzentrationen ab 0,2% in wenigen Minuten tötlich, schwerer als Luft - nur in warmer, feuchter Umgebung steigt H2S auch nach oben. Entsteht bei der bakteriellen Zersetzung von schwefelhaltigen organischen Substanzen. |
| Schwermetalle | Metalle mit einer höheren Dichte als 5 g/cm³ werden als Schwermetalle bezeichnet. Wassergefährdend sind vor allem Cadmium, Quecksilber, Blei, Kupfer und Nickel. |
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Schwimmschlamm und Schaum stellen flotierende Schlammfraktionen dar und treten dann im Abwasser auf, wenn z.B. folgende Faktoren vorliegen: feine Gasbläschen, Massenauftreten von Fadenbakterien |
| Sedimentation | Unter Sedimentation versteht man die Abtrennung von Feststoffen aus Wasser allein durch die Schwerkraft (Absetzung). |
| Sekundärschlamm | Schlamm (Biomasse) aus Anlagen zur biologischen Abwasserreinigung. Wird auch Überschussschlamm genannt. |
| Sichttiefe | Die Sichttiefe wird zur ungefähren Beurteilung der Ablaufqualität herangezogen. Dimension: cm |
| Sickerwasser | Wasser, das zum Beispiel durch eine Abfalldeponie hindurchgesickert ist. |
| Sielhaut | Bewuchs der Innenflächen von Entwässerungssytemen (z.B. Abwasserrohre und -kanäle). Die Sielhaut besteht zum überwiegenden Teil aus toter und lebender Biomasse (Biofilm) sowie aus anorganischen Bestandteilen |
| Stauraumkanal | ist die langgestreckte Bauform des Regenüberlaufbeckens |
| Stickstoff- verbindungen | lassen sich unterteilen in die anorganischen Stickstoffverbindungen wie Nitrat oder Nitrit (oxidierte Form) sowie die Summe aus Ammonium (reduzierte Form) und organisch gebundenem Stickstoff nach Aufschluß (Kjeldahl-Stickstoff) |
| Substrat | Bezeichnung für den Stoff, der für Wachstum und Produktbildung von Mikroorganismen benötigt wird; im engeren Sinn wird hiermit die assimilierte Kohlenstoffquelle bezeichnet |
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Schlammvolumen - ist die Menge Belebtschlamm, welche im 1000ml Standzylinder nach 0,5h Absetzzeit abgelesen wird. Dimension: ml/l |
| Symbiose | Zusammenleben von Lebewesen verschiedener Art zum gegenseitigen Nutzen |
| T |
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| TAC | Mitunter verwendete Bezeichnung für TIC -total anorganisches C |
| TC | Total Carbon - der nach der Verbrennung der organischen Wasserinhaltstoffe als CO2 zusammen mit dem anorganischen Kohlenstoff gemessene Kohlenstoff |
| thermophil | wärmeliebend |
| Titration | ist ein maßanalytisches Verfahren, um die Konzentration eines bestimmten Stoffes in einer Lösung zu bestimmen |
| TIC | Total Inorganic Carbon - der im allgemeinen im sauren Milieu vor der Verbrennung der Probe abgetrennte und gemessene Kohlenstoff, der im Wasser als CO2, HCO3, od. CO3 vorliegt |
| TKN |
Total
Kjeldahl Nitrogen = Konzentration an Gesamt-Stickstoff als Summe aus
organisch gebundenem Stickstoff und Ammonium-Stickstoff; TKN = org.N + NH4-N; Dimension: mg/l |
| TOC | Total Organic Carbon = gesamter organisch gebundener Kohlenstoff. Konzentration an organisch gebundenem Kohlenstoff als Maß für die Konzentration an organischer Substanz im Abwasser. Man kann auch sagen, die Differenz aus TC-TIC, der eigentliche auf organische Wasserinhaltsoffe zurückführende Anteil, im engeren Sinne auf durchmischte homogenisierte Proben ( also inklusive der ungelösten Schmutzfracht ). Der TOC kann sehr schnell und mit kleinen Probenmengen ermittelt werden. Die Wasserinhaltstoffe werden verbrannt, und die entstehende Kohlendioxidmenge wird durch Infrarotspektroskopie bestimmt. ÖNORM-6284, Dimension: mg/l |
| TOX | gesamtes organisch gebundenes Halogen - ( meist wird dabei nur das Chlorid bestimmt ) dann heißt dieser Parameter oft auch TOCl |
| Toxische Stoffe | sind giftig wirkende Substanzen, die bei entsprechenden Konzentrationen Gesundheitsschäden verursachen |
| TR |
Trockenrückstand
- Summe der Konzentration aus gelösten und abfiltrierbaren Stoffen. Dimension: mg/l |
| Trennkanalisation | Schmutz- und Niederschlagswasser werden im Gegensatz zur Mischkanalisation getrennt abgeleitet, wobei das Regenwasser direkt in ein Gewässer eingeleitet wird. |
| Tropfkörper | Biofilmverfahren, bei dem das Abwasser über einem Festbett aus Steinen oder Kunststoffelementen verrieselt wird. Der Luftraum zwischen den Steinen dient als Sauerstoffquelle für die Mikroorganismen, die sich als Biofilm an den Steinen ansiedeln. |
| TS |
Trockensubstanz
- Konzentration der im Abwasser enthaltenen ungelösten, abfiltrierbaren Stoffe. TS ist ein Maß für die Schlammkonzentration Dimension: mg/l |
| TSB | Totaler Sauerstoffbedarf - englisch: TOD - Sauerstoffmenge, die zur vollständigen Oxidation aller oxidierbaren organischen Wasserinhaltstoffe erforderlich ist. Alle Verbindungen müssen in ihrer höchsten stabilen Oxidation vorliegen. |
| U |
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| UV | Ultraviolett |
| V |
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| Viren | Krankheitserreger an der Grenze zwischen belebter und unbelebter Substanz |
| VIS | Sichtbarer Spektralbereich |
| VOC | Volatile Organic Halogen - flüchtiges organisch gebundenes Halogen |
| Volumenstrom | Wassermenge pro Zeiteinheit, die durch einen Kontrollquerschnitt hindurchtritt. Synonym: Zufluss-, Durchfluss-, Abfluss- Wassermenge. Dimension: m³/h, l/s |
| Vorfluter | nehmen das von der Kläranlage abfließende, gereinigte Abwasser auf (z.B. Flüsse, Kanäle, Seen)v |
| Vorklärbecken | Becken, das der Abtrennung der im Rohabwasser enthaltenen Feststoffe dient. ( Rohschlamm, Primärschlamm ) Vorklärbecken werden hinter dem Sand-/Fettfang angeordnet und sind die letzte mechanische Reinigungsstufe vor der biologischen Reinigung. |
| W |
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| Wasser (H20) | 71 % der Erdoberfläche bestehen aus Wasser. Der gesamte Wasserschatz der Erde beträgt rund 1.386.000.000 Milliarden Kubikmeter (das entspricht fast 28 Millionen mal dem Inhalt des Bodensees) Wasser ist ein Naturstoff und Urquell allen Lebens auf der Erde. Es ist eine geschmack- und geruchlose, durchsichtig klare und farblose Flüssigkeit, die aus zwei der am häufigsten verbreiteten Elemente der Natur besteht. |
| Wasserdichte | Darunter versteht man das spezifische Gewicht des Wassers. Seine größte Dichte hat Wasser bei + 4 ° Celsius. Bei dieser Temperatur ist es am schwersten. Kälteres oder wärmeres Wasser ist immer leichter und steigt deshalb nach oben |
| Wasserstoff ( H2 ) | Farb- geruch- und geschmackloses Gas, brennbar, leichter als Luft, bei einer Konzentration von 4 - 74% in der Luft entsteht explosives Knallgas. Vorkommen: Bei der Elektrolyse von Wasser, kleiner Anteil im Faulgas |
| X |
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| Y |
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| Z |
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| ZHK | Zulässige Höchstkonzentration |